Alkemyst ** Meeting In The Mist ** 2003

Alkemyst ** Meeting In The Mist ** 2003

Power Metal
 
Art.Nr.:464
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Alkemyst ** Meeting In The Mist ** 2003 ** Länge 60:33 min. ** Nach dem ersten flüchtigen Reinhören wollte ich ALKEMYST schon als überflüssige HELLOWEEN-Kopie abtun, doch ganz so eindimensional und berechenbar sind die 4 Franzosen mit italienischem Sänger dann doch nicht. Technisch sind die Burschen erste Sahne, Ideen haben sie auch jede Menge; die große Frage ist, wie gut sie es verstehen, beides zu verknüpfen. Grandios, kann ich nur sagen. Wenn man sich Zeit nimmt – und das ist unbedingt erforderlich -, entdeckt man in „Meeting In The Mist“ ein Juwel. Eingeleitet von dem einminütigen „Spells & Elixirs“ geht es mit dem speedigen „Still Alive“ gleich in die Vollen. (Gute) HELLOWEEN, wie gesagt... Vor allem der Refrain könnte direkt von den Kürbisköpfen geklaut sein. Auf Dauer stört mich allerdings der ständige Doublebass-Einsatz viel mehr. Ich kann dem Tack-Tack-Tack nach wie vor nichts abgewinnen und finde außerdem, dass es nicht gerade zur Bildung einer eigenen Identität beiträgt. Es klingt (und nervt!) bei jeder Combo gleich! Als angenehme Abwechslung ist hingegen der Verzicht von ALKEMYST auf Keyboards zu werten. „Up To Heaven´s Gate“ beginnt mit einem geilen Drum-Groove, bevor SYMPHONY X-Einflüsse zutagetreten. Zweifellos ein Highlight dieses Albums. „Hold On To Your Dreams“ gönnt uns mit seiner 2 Minuten langen Gitarren-Einleitung eine kleine Verschnaufpause, bevor es mit geschmeidiger Power inklusive Ohrwurm-Chorus zur Sache geht. Richtig ruhig wird es beim Titelsong „A Meeting In The Mist“. Hier zeigt sich, dass die Band durchaus ein Gespür für gezielte Spannungsmomente besitzt. Der Piano-Part am Ende ist Spitze! Sänger Ramon Messina kann bei dieser stimmungsvollen Nummer seine ganze Klasse zeigen. „Passage“ fällt dann leider etwas ab bzw. in bekannte Melodic Speed-Klischees (Tack-Tack-Tack...) zurück. Mit „Empty Skies“ kredenzen uns ALKEMYST eine weitere gelungene Hymne, die zudem mit einer kleinen Funk-Einlage überrascht. Beim monumentalen „Nameless Son“ werden dann noch einmal über 12 Minuten lang alle Register des progressiven Metals gezogen. STARK! Ob im Nebel oder hellen Tageslicht – diese Truppe trifft man gern!   Homepage: http://www.alkemyst.net

Trackliste

01.Spells & elixiers
02.Still alive
03.It's time
04.Up to heaven's gate
05.Hold on to your dreams
06.A meeting in the mist
07.Passage
08.Empty skies
Nameless son:
09.Chapter I: the awakening
10.Chapter II: the falling star